16
Jun
2025

Naturnahes Stadtgrün

In vielen Städten liegen Verkehrs­inseln, Baumscheiben oder Rand­streifen noch immer brach – versiegelt, kurzgemäht oder mit Exoten bepflanzt. Unsere neue Unterseite „Naturnahes Stadtgrün“ zeigt, wie leicht sich genau diese Flächen in kleine Oasen für Wildbienen, Schmetterlinge und Co. verwandeln lassen. Schon wenige Quadrat­meter heimischer Wildstauden reichen, um sogenannte Trittstein­biotope zu schaffen; liegen sie höchstens 150 Meter auseinander, können selbst kurzfliegende Wildbienen von Insel zu Insel pendeln und so ganze Stadtviertel ökologisch vernetzen.

Die Seite erklärt Schritt für Schritt, welches Substrat auf einen Verkehrs­kreisel gehört, welche „Pflanzen­teams“ sonnige Baumscheiben aushalten und wie Holz‑ oder Stein­elemente auf größeren Flächen zusätzliche Nistplätze bieten. Naturnahes Stadtgrün hilft dabei nicht nur der Artenvielfalt: Kies‑ und Schotter­substrate speichern bei Starkregen Wasser, Verdunstung kühlt die Luft an heißen Tagen und heimische Stauden setzen farbige Akzente im grauen Straßen­bild – ganz im Sinne von „Blumen statt Beton“.

Wer für seine Kommune, seinen Verein oder die eigene Haus­gemeinschaft Inspiration sucht, findet unter tausende‑gaerten.de/so‑gehts/naturnahes‑stadtgruen kompakte Anleitungen, Pflanzenlisten und Praxis­beispiele – alles auf einer Seite gebündelt. Einfach reinschauen, Konzept auswählen und den ersten Quadrat­meter Stadtgrün naturnah umgestalten.

Hier geht es zu unserer Seite „Naturnahes Stadtgrün”.

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„Tausende Gärten – Tausende Arten“ wird durchgeführt von:

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.