Lychnis flos-cuculi - Kuckucks-Lichtnelke
Lychnis flos-cuculi - Kuckucks-Lichtnelke
Lychnis flos-cuculi - Habitus
Lychnis flos-cuculi - Habitus
Kuckucks-Lichtnelke beim Austrieb
Kuckucks-Lichtnelke beim Austrieb
Illustration Lychnis flos-cuculi
Illustration Lychnis flos-cuculi

Lychnis flos-cuculi - Kuckucks-Lichtnelke

Die wichtigsten Merkmale in Kürze



Verfügbar: Nord, Ost, Süd, West
TGTA-Team: Gartengourmets, Zauberpflanzen

Blütenfarbe: Rosarot
Wuchs: Aufrecht, horstig
Boden: Mäßig trocken, humos, lehmig-tonig, nährstoffreich

Nektarpflanze für Tagfalter (Zitronenfalter), Raupenfutterpflanze für Eulen (z.B. Kleine Nelken-Eule, Lichtnelken-Eule). Nahrungspflanze für Wildbienen (z.B. Sand- und Furchenbienen).

Ausführliche Beschreibung

Blüte, Habitus
Lychnis flos-cuculi bildet hübsche, zart-fiedrige, rosarote Blüten auf aufrechten Stielen über einer grundständigen, wintergrünen Blattrosette. An zu sagendem Standort samt sie sich willig aus und bildet dauerhafte Bestände, sofern genügend offener Boden vorhanden ist. In sehr dichten Pflanzungen verschwindet sie, weil der Konkurrenzdruck zu hoch wird. Ein Schnitt ist nur notwendig, wenn man das Aussamen begrenzen möchte; er kann allerdings auch zum Remontieren führen. Durch ihre zarte Erscheinungsart eignet sich die Kuckucks-Lichtnelke sehr gut zur Bepflanzung romantischer Gartenbereiche.

Lebensdauer
Zwei- bis mehrjährig, eher kurzlebig, aber reichlich versamend

Standort, Boden
Die Kuckucks-Lichtnelke ist pflegeleicht und schätzt frische bis wechselfeuchte, nährstoffreiche, auch lehmige Standorte in Wiesen, auf morastigen Flächen und an Teichrändern in Sonne oder Halbschatten.

Biologischer Wert
Über 10 Wildbienenarten ziehen mit dem Nektar und den Pollen von Lychnis flos-cuculi ihre Brut auf. Fast ebenso viele Raupenarten (davon ca. vier spezialisierte Arten) nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle, ca. 10 adulte Schmetterlinge fliegen die Kuckucks-Lichtnelke an und auch einzelne Käferarten besuchen sie. Die Blüten der Kuckucks-Lichtnelke haben sehr tiefe Röhren, die Schmetterlinge mit ihren langen Rüsseln besonders gut erreichen können. Dies macht diese zu ihren Hauptbestäubern.

Besonderheiten
Der botanische Name Lychnis kommt aus dem Griechischen und bedeutet Lampe, was darauf hindeutet, dass die filzigen Blätter einiger Arten zur Herstellung von Dochten dienten. Aus dem Lateinischen kommen „flos“ (Blume, Blüte) und „cuculi“ (cuculus – Kuckuck).  Die Blätter von Lychnis flos-cuculi sind jedoch nicht filzig behaart. Ihren deutschen Namen hat die Pflanze vermutlich daher, dass zu ihrer Blütezeit die Rufe des Kuckucks zu hören sind. In ihren Blattachseln sind oft die schaumartigen Nester der Schaumzikaden zu finden. Im Volksmund wird dieser Schaum auch Kuckucksspeichel genannt.



Unsere Wildstauden stammen mit gesicherter Herkunft aus zertifiziertem Saatgut aus dem Herkunftsbereich Nord, Ost, Süd oder West. Diese echt heimische Wildstaude fördert die biologische Vielfalt und ist geeignet für Garten und Siedlungsraum. Wir bitten beim Kauf daher darauf zu achten, nur Stauden aus dem Bereich zu kaufen, in welchem Sie diese auch pflanzen möchten.

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„Tausende Gärten – Tausende Arten“ wird durchgeführt von:

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.