Frank, Hagen

In diesem Garten in Hagen, Westfalen ist das oberste Motto: Einheimische Pflanzen, die für Insekten ganzjährig Nahrungsquelle und Brutstätte sein können. Der Garten soll summen. Klassische deutsche Gartenordnungsliebe ist hier fehl am Platze. Gifte und Kunstdünger sind tabu. Es gibt viele Schotterbeete mit trockenem, nährstoffarmem Boden und eine Trockenmauer mit Unterschlupfmöglichkeiten. Einheimische Wildrosen sorgen im Juni für duftende Blütenpracht, die Bienen anzieht und im Herbst für Vögel ein Hagebutten-Buffet offeriert. Ein großer Teich zieht im Frühjahr Molche und Erdkröten an. Im Sommer ist er das Jagdrevier vieler Libellenarten. Das Insektenhotel ist selbst gebaut, am Haus finden sich Fledermaus- und Vogelnistkästen und ein Hornissenkasten.

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