30g Saatgut für 10 m² (50% Blumen / 50% Gräser)
Diese Saatgutmischung enthält je Bereich 18 bis 32 echt heimische Wildpflanzenarten und blüht von Mai bis Oktober. Dieser Wildblütenrasen ist eine schöne Alternative zum Zierrasen, er ist trittfest, niedriger als hochwachsende Wiesen und auch für genutzte Bereiche geeignet. Empfehlung: Mahd nur vier bis sechs Mal im Jahr (häufiger möglich), möglichst immer einige Bereiche von der Mahd ausnehmen.
Mit diesen heimischen Arten machen Sie auch einheimische Tiere glücklich wie z.B. mit: Wiesenflockenblume (Kleiner Fuchs), Echtes Labkraut (Taubenschwänzchen), Herbst-Löwenzahn (Stumpfzähnige Zottelbiene), Wiesenmargerite (Grüner Scheinbockkäfer), Hornklee (Hauhechelbläuling) u.v.m. Alle Arten sind mit gesicherter Herkunft aus dem auf der Packung angegebenen Herkunftsbereich. Diese Saatgutmischung fördert die biologische Vielfalt und ist geeignet für Flächen, Balkon und Garten im Siedlungsraum.
Bitte beachten Sie, dass die Mischung nur in dem jeweiligen Herkunftsbereich gesät werden darf, der auf der Verpackung angegeben ist (Nord, West, Ost, Süd) und nur für Garten und Siedlungsraum geeignet ist und nicht für die freie Natur. Der entsprechende Hinweis zum Bereich steht auf der Packung. Mehr Infos zur Aussaat und Pflege sowie zu den Herkunftsbereichen hält unser Merkblatt "Blumenwiesen und Blumenkräuterrasen anlegen" (PDF) für Sie bereit.
Verkaufsorte der TGTA-Produkte finden Sie auf der Grünen Landkarte. Nutzen Sie einfach den Filter für Nord, Ost, Süd und West und folgen Sie bei Ihrer Suche dem Farbsystem. Unseren Wildblütenrasen für alle vier Herkunftsbereiche gibt es unter anderem im Onlineshop Olerum.
Download Pflanzenlisten des Wildblütenrasens:
➭ Herkunftsbereich Nord (PDF)
➭ Herkunftsbereich Ost (PDF)
➭ Herkunftsbereich Süd (PDF)
➭ Herkunftsbereich West (PDF)
Die beste Zeit zur Aussaat des Wildblütenrasens ist im Frühjahr. Entfernen Sie bestehenden Bewuchs und lockern Sie den Boden mindestens 15 cm tief auf. Bereiten Sie ein feinkrümeliges, beikrautfreies Saatbeet vor. Lassen Sie die Fläche vor dem Säen zwei Wochen ruhen, damit sich der Boden setzt.
Das Saatgut mit feuchtem Sand mischen und gleichmäßig aufstreuen. Saatgut nicht in die Erde einarbeiten, sondern nur aufstreuen und leicht andrücken, anklopfen oder anwalzen (Lichtkeimer). Vorsichtig wässern, damit das Saatgut nicht wegschwemmt. Mindestens bis zur Keimung (ca. 3 bis 5 Wochen) feucht halten. Im ersten Jahr die Fläche regelmäßig mähen (4 - 6 x im Jahr, nicht kürzer als 5 cm), um etwaige einjährige Beikräuter zu entfernen. Die Fläche darf erst belastet werden, wenn eine fast geschlossene Pflanzendecke vorhanden ist. Über eine Blütenpracht dürfen Sie – und Ihre tierischen Besucher- sich ab dem zweiten Jahr freuen.
In den Folgejahren die Fläche nach ästhetischen und Nutzungsansprüchen mähen, jedoch nie kürzer als 5 cm. Teilflächen können auch höher stehen bleiben, dort kommen die höheren Blumen zur Blüte. Vor der Vegetationsruhe im Winter die ganze Fläche mähen.
Die vier Bereiche Nord, West, Ost, Süd sind Naturgroßräume, die anhand standörtlicher Merkmale aus den 22 Ursprungsgebieten Deutschlands hergeleitet wurden. Sie beinhalten im Detail folgende Ursprungsgebiete:
Eine detaillierte Ansicht der Bereiche finden Sie auf unserer Grünen Landkarte.
Werden Sie Teil einer naturnahen Gartenbewegung, indem Sie unsere Materialien nutzen, Ihr Grün insektenfreundlich gestalten und sich vernetzen!
Nutzen Sie unsere Bildungsmaterialien und -angebote, mit denen Sie Ihr Wissen und das Ihrer Mitmenschen vertiefen können.
Helfen Sie als Saatgutbetrieb, Gärtnerei oder Gartencenter beim Aufbau einer Produktions- und Vertriebsstruktur für heimische Wildpflanzen.
„Tausende Gärten – Tausende Arten“ wird durchgeführt von:
Kooperationspartner:
Gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Berlin Immo Invest Gruppe, die Berliner Sparkasse und den Eigenheimerverband Deutschland e.V.
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